Samstag, 3. Dezember 2011

Neuevangelisierung damals

Überall ließ er die wichtigen Gebete in der Landessprache schriftlich zurück mit der Weisung, sie auswendig zu lernen und jeden Tag zu wiederholen. Zahlreiche Kranke, für die er betete oder beten ließ, wurden wieder gesund.

Oft taufte er an einem Tag ein ganzes Dorf oder in einem Monat über 10.000 Personen.

Nach dem Glaubensbekenntnis, den Geboten, dem Vaterunser und dem Ave Maria trug er den Menschen eine Erklärung der Glaubensartikel und Gebote in ihrer Sprache vor und ließ sie am Ende seiner Predigt ihr Glaubensbekenntnis ablegen. Dann taufte er sie und gab einem jeden schriftlich seinen Namen.

"Oft sind mir die Arme müde vom Taufen und ich kann nicht mehr reden, weil ich so oft nacheinander den Leuten die Gebete vorgesprochen und sie über die Christenpflichten in ihrer Landessprache unterwiesen habe".
(Brief d. hl. Franz Xaver vom 15.1.1544 nach Rom)

Aus: Rita Haub, Franz Xaver, Aufbruch in die Welt, 37f.)


Franz Xaver, Herz Jesu Kirche, Graz

2 Kommentare:

  1. Wetten, dass das heute glatt verboten würde?!
    Einen gesegneten zweiten Advent nach Wien!

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  2. die Alternative wäre der Unterarm in Il Gesu gewesen!!

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